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Schlösser und besondere 4- und 5- Sternehotels in Giverny
Giverny ist eine französische Gemeinde mit 506 Einwohnern (Stand 1. Januar 2007) im Département Eure in der Region Haute-Normandie. Der Ort gehört zum Arrondissement Les Andelys sowie zum Gemeindeverband Portes de l’Eure.
Geografie
Giverny liegt am Ostrand des Départements Eure am Zusammenfluss von Seine und Epte, 5 Kilometer westlich des Regionalen Naturparks Vexin français (Parc naturel régional du Vexin français), 63 Kilometer nordwestlich von Paris, 6 Kilometer südwestlich von Gasny und 4 Kilometer östlich von Vernon.
Geschichte
Giverny wurde 671 als Warnacus erstmals urkundlich erwähnt, 863 als Wariniacus und um 1026 als Givernacus. Der Ortsname ist aus dem ursprünglich germanischen Namen Warinus und der keltischen Ortsnamensendung -acum zusammengesetzt.
Im 7. Jahrhundert wurde bei Giverny Wein angebaut. Die Weinberge gehörten der Abtei Saint-Wandrille und wurden im 8. Jahrhundert von Abt Teutsind an die Grafschaft abgegeben. 863 hatte die Abtei von Saint-Denis Landbesitz. Die Abtei Saint-Ouen in Rouen besaß ebenfalls seit dem 9. Jahrhundert Grundbesitz im Tal der Epte in Giverny und Gasny. Vor 1066 erhielt die Abtei Saint-Ouen die Weinberge und vor dem 13. Jahrhundert erhielt sie die Kirche Sainte-Radegonde. 1678 wurde es schließlich bezeugt, dass das Lehen Giverny der Abtei Saint-Ouen gehörte. Es gab aber noch ein zweites Lehen in Giverny, das einer Familie gehörte, die sich nach der Ortschaft benannt hatte.
1793 erhielt Giverny im Zuge der Französischen Revolution (1789-1799) den Status einer Gemeinde und 1801 das Recht auf kommunale Selbstverwaltung.
Der Bahnhof Giverny-Limetz lag an der Bahnlinie Gisors – Vernonnet, die am 15. Juli 1869 eingeweiht wurde. Der Personenverkehr wurde im März 1940 eingestellt, der Güterverkehr 1941. Die Bahnstrecke wurde im Zweiten Weltkrieg (1939-1945) von den deutschen Truppen zum Transport der Materialien für die Errichtung des Atlantikwalls benutzt.[6]
Sehenswürdigkeiten
* Die romanische Kirche Sainte-Radegonde stammt aus dem 11. Jahrhundert und wurde mehrfach umgebaut. Aus dem 11. Jahrhundert sind die südliche Apsis und der Giebel erhalten geblieben. Die nördliche Mauer des Kirchenschiffs und die nördliche Apsis stammen aus dem 12. Jahrhundert. Die Kirche wurde 2009 in das Zusatzverzeichnis der Monuments historiques (historische Denkmale) eingetragen. Auf dem Friedhof an der Kirche befindet sich das Grab von Claude Monet.
* Das Haus und der Garten von Claude Monet befinden sich im Privatbesitz und wurden 1976 in das Zusatzverzeichnis der Monuments historiques eingetragen. Das Grundstück ist außerdem als Site classé (Naturdenkmal) eingestuft. Um 1890 kaufte Monet drei Parzellen Land auf dem sich drei Häuschen befanden. Er richtete dort seinen Garten ein und baute sich zwischen 1911 und 1918 ein Haus, das heute ein Museum beherbergt.
Claude Monet am Seerosenteich in seinem Garten
* das alte Hôtel Baudy mit seinem Rosengarten, dem Treffpunkt der Maler.
* das Musée d’Art Américain.
• Stiftung Claude Monet, • Villages der Impressionisten, • Die Gärten von Giverny
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